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August 2026
Ich sprach mit einer Freundin über das Thema Perfektionismus. Das triggerte mich, weil mir das Thema natürlich häufig in meiner Arbeit begegnet. Perfektionismus ist eine Bremse. Aus der inneren Vorstellung, nicht gut genug zu sein, wenn man nicht perfekt ist. Folgen: Immer noch mehr schaffen, lernen, alles tun, nur, um keine Fehler zu machen. Vielleicht kann man im Kopf mal eine Wende probieren: Wofür sind Fehler gut? Was habe ich von Fehlern? Mmh…vielleicht neue Erkenntnisse, vielleicht Lerneffekte? Pausen? Aufschubmöglichkeiten? Freude, am Unperfekten. Das Unperfekte ist Leben, Schönheit (googel mal Kintsugi!), Menschlich sein. Perfektionismus ist das Kultivieren von Angst. Mach das nicht. Kultiviere Freiheit, Fehler zu machen. Freiheit, etwas nicht zu können, noch nicht zu können.
Lesen. Schreiben. Denken.
Lesetipp: Atlas der Seuchen - Epidemien der Weltgeschichte von Sandra Hempel, Librero Verlag